Samstag, Januar 22, 2022
Arval

«Unnötig», «unglaubwürdig», «unsozial»: Die Abbau-Pläne der Swiss stossen auf grossen Widerstand

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Die Lufthansa-Tochter kündigt Massenentlassungen an. Zeitpunkt und Grösse davon sorgen bei den Flight Attendants, den Piloten und dem Bodenpersonal jedoch für Ärger. Zudem wird Swiss-Chef Dieter Vranckx ein umstrittenes Dossier in die Hand nehmen müssen.

Die Hiobsbotschaft kam am Tag der Papstaudienz: Die Swiss baut radikal ab, Massenentlassungen sind die Folge. Bundespräsident Guy Parmelin fand deshalb sogar trotz Besuch im Vatikan Zeit, auf Twitter sein Bedauern über den Kahlschlag bei der Schweizer Airline kundzutun: «Der Bund und die betroffenen Behörden werden alles unternehmen, um die Auswirkungen davon zu mildern.»

Die Auswirkungen sind gross. Die Swiss will 1700 Vollzeitstellen bis Ende Jahr streichen. Vor dem Ausbruch der Pandemie zählte die Swiss 7550 Vollzeitstellen und 9500 Mitarbeitende. Rund 1000 Vollzeitstellen sollen durch Frühpensionierungen oder Teilzeitmodelle verschwinden.

Dieter Vranckx, CEO Swiss.
Dieter Vranckx, CEO Swiss.Swiss

Das war schon im vergangenen Jahr so geplant. Der damalige Chef Thomas Klühr betonte dabei aber stets, ohne Entlassungen durch diesen Corona-Sturm kommen zu wollen.

Doch das wird nicht möglich sein, wie Swiss-Chef Vranckx seit seinem Start Anfang Jahr zunehmend bewusst geworden ist. Deshalb droht knapp 800 Angestellten nun die Entlassung. In der Kabine sind 400 Vollzeitstellen betroffen, beim Bodenpersonal 200, 120 im Cockpit und 60 in der Technik.

Weiterlesen:

Luftfahrt-Krise – «Unnötig», «unglaubwürdig», «unsozial»: Die Abbau-Pläne der Swiss stossen auf grossen Widerstand (bzbasel.ch)

Quelle: bz Basel

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